Auf dem Göttinger Marktplatz liegt eine Bronzeplatte, der „Vierkirchenblick“. Wer sich darauf stellt, sieht gleichzeitig die Türme von St. Albani, St. Jacobi, St. Johannis und der katholischen Kirche St. Michael. Die Stelle verrät viel über die Stadt: Die Kirchen in Göttingen liegen so dicht beieinander, dass man von einem Punkt aus vier von ihnen zählen kann, und die meisten stammen aus derselben Epoche, dem 14. und 15. Jahrhundert.
Sechs mittelalterliche Kirchen prägen die Altstadt und ihren Rand. Vier davon sind bis heute evangelisch-lutherische Gemeindekirchen, eine ist Universitätskirche, und eine, die Paulinerkirche, dient seit mehr als zwei Jahrhunderten der Bibliothek. Diese Seite stellt alle sechs vor, mit Baudaten, Ausstattung und den Geschichten, die an ihnen hängen. Wer sie zu Fuß verbinden möchte, findet die Strecke im Rundgang zu den sechs Kirchen in Göttingen.
Kirchen in der Göttinger Altstadt: ein Überblick
Fast alle Kirchen Göttingens folgen demselben Bautyp. Es sind gotische Hallenkirchen, also Bauten, deren Seitenschiffe ungefähr so hoch sind wie das Mittelschiff, sodass ein einziger, weiter Raum entsteht. Mehrere von ihnen sind sogenannte Staffelhallen, bei denen das Mittelschiff die Seitenschiffe nur leicht überragt. Für St. Johannis vermutet die Forschung, dass die achteckigen Pfeiler nach dem Vorbild der nahen Paulinerkirche gestaltet wurden, die als Dominikanerkirche schon 1304 fertig war. Die Bettelordenskirche am Papendiek wäre damit so etwas wie das Muster für die Pfarrkirchen der Altstadt.
Ein zweiter gemeinsamer Faden ist das 19. Jahrhundert. Der Architekt Conrad Wilhelm Hase leitete Restaurierungen an St. Johannis, St. Jacobi und St. Marien und gab ihnen neugotische Ausstattungen, die später zum Teil wieder entfernt wurden. Im 20. Jahrhundert setzte der Glaskünstler Johannes Schreiter Akzente: 1970 in St. Marien, 1997/98 in St. Jacobi. Und die Orgeln von St. Johannis, St. Jacobi und St. Albani stammen alle aus der Werkstatt von Paul Ott in Göttingen.
Wer die Kirchen in Göttingen vergleicht, merkt schnell, dass die Unterschiede im Detail liegen: in den Türmen, in den Altären, in der Rolle, die jede Kirche für die Stadt spielte.
Die Marktkirchen: Johanniskirche und Jacobikirche
St. Johannis
Die Johanniskirche Göttingens steht unmittelbar am Markt und war die Markt- und Ratskirche der Stadt. Ihr Chor wurde um 1300 begonnen, die Dachbalken stammen von 1348, sodass das Langhaus zu diesem Zeitpunkt wohl fertig war. Von einer romanischen Vorgängerbasilika, die 1272 erstmals erwähnt wird, blieb nur das Nordportal erhalten; es ist in den gotischen Bau eingefügt. Die Türme wurden in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts vollendet.
Ihr Kennzeichen sind die zwei ungleichen Türme. Der Nordturm misst 62 Meter und beherbergte die Wohnung des Türmers, der über Jahrhunderte die Stadt vor Bränden und anderen Gefahren warnte. Der Südturm ist 56,5 Meter hoch und trug Stadtuhr und Schlagglocke. Der letzte Türmer, Franz Kerl, starb 1921. Noch im selben Jahr zogen Studenten der Deutsch-Akademischen Gilde in die Wohnung, zu der 238 Stufen hinaufführen. Bis zur Renovierung 2001 lebten dort bis zu fünf Studierende, unterbrochen von 1937 bis 1946. Wasser gab es oben nicht, und die Bewohner zahlten keine Miete, führten dafür aber samstags Besucher durch den Turm.
Am 23. Januar 2005 zerstörte ein Brand den historischen Helm des Nordturms; der Schaden lag bei 3,2 Millionen Euro. Zwei Jugendliche gestanden die Tat. Im Februar 2006 war der Helm wieder aufgebaut, die frühere Türmerwohnung ist seither eine Kapelle.
Evangelisch-lutherisch wurde die Johanniskirche 1529. Nach 1544 wurde die mittelalterliche Ausstattung entfernt; aus späterer Zeit erhalten ist die Mitteltafel eines Flügelaltars von Ludolph Büsinck aus Hann. Münden, der 1636 in die Kirche kam. Von 2014 an wurde die Johanniskirche Göttingen zur „Bürgerkirche“ umgebaut. Neue liturgische Ausstattungsstücke des Leipziger Duos Zink & Gensichen wurden im Februar 2018 geweiht, und am ersten Advent 2021 öffnete die Kirche nach dreijähriger Sanierung wieder. Im Turm hängt die größte Kirchenglocke der Stadt, 1828 von Andreas Lange in Hildesheim gegossen und rund 3.500 Kilogramm schwer.
St. Jacobi
Nördlich des Markts, an der Weender Straße, steht die Jacobikirche Göttingens. Ihre Vorgängerin war die Burgkapelle der Stadtburg Bolruz, um 1186 errichtet und 1245 erstmals urkundlich genannt. Eine Bauinschrift belegt, dass im Dezember 1361 der Chor der heutigen Kirche begonnen wurde. 1387 zerstörten die Göttinger Bürger die nahe Burg, danach entstanden Sakristei und Westteil.
Der Turm ist das Wahrzeichen der Stadt. 1426 schloss die Stadt einen Vertrag mit dem Hildesheimer Baumeister Hans von Rutenstein, der Chronist Lubecus verzeichnet die Vollendung mit Spitze für 1459. Mit 72 Metern ist der Turm das höchste Bauwerk der Altstadt. Blitze trafen ihn 1479, 1555 und 1642; der heutige hölzerne Aufsatz mit welscher Haube stammt von 1697. Schon 1734 nannte ein Autor ihn „der schönste Zierrath der Stadt Göttingen“. Zwischen 2009 und 2014 wurden Mauerwerk und Spitze restauriert.
Innen fällt zuerst die Farbe auf. Die geometrische Ausmalung wurde 1999 nach spätgotischen Befunden aus der Zeit um 1470/80 rekonstruiert. Der Flügelaltar von 1402 hat drei Ansichten: werktags acht Szenen aus der Legende des heiligen Jakobus, sonntags 16 Szenen aus Kindheit und Passion Jesu, an Festtagen die Krönung Mariens. Die Fenster auf der Nordseite gestaltete Johannes Schreiter 1997/98 als fünfteiligen Zyklus zum Psalm 22. Musikalisch hat die Jacobikirche Göttingen zwei Instrumente zu bieten: die Hauptorgel von Paul Ott aus dem Jahr 1966 mit heute 67 Registern und eine italienische Orgel, die Vicenzo Ragone 1844 in Genua baute und die 2014 erworben wurde. Am Westportal erinnert eine bronzene Jakobsmuschel daran, dass die Kirche am Pilgerweg nach Santiago liegt.
Am Rand der Altstadt: Albanikirche und Marienkirche
St. Albani
Die Albanikirche Göttingens liegt im Osten, nahe dem Wall, und ihre Anfänge liegen im Dunkeln. Eine Überlieferung schreibt die Gründung Kaiser Otto I. zu, eine Legende sogar dem heiligen Bonifatius. Möglicherweise stand schon ein Vorgängerbau, als das Dorf Gutingi 953 erstmals erwähnt wurde. Urkundlich greifbar ist die Kirche 1254, als Herzog Albrecht I. von Braunschweig das Patronatsrecht vom Kloster Pöhlde erwarb.
Der heutige Bau wurde um 1400 mit dem Chor begonnen; eine Inschrift am südwestlichen Eckpfeiler nennt das Jahr 1423. Ab 1428 ist Jacob von Worms als Baumeister bezeugt, 1467 wurden die Gewölbe geschlossen. In den drei östlichen Jochen des Südschiffs liegt das einzige Netzrippengewölbe Göttingens, dessen Seccomalereien von etwa 1470 erst 1996 freigelegt wurden.
Das wertvollste Stück der Kirche hat eine abenteuerliche Geschichte. Den doppelflügeligen Altar schuf Hans von Geismar 1499. 1857 wurde er an einen Trödler verkauft; der Student Hubert von Arnswald kaufte die Tafeln dem Küster für einen Taler das Stück ab. 1907 erwarb die Stadt die bemalten Tafeln für 1.000 Reichsmark zurück, seit 1931 stehen sie als Leihgabe des Museums wieder in der Kirche. Bei der Restaurierung 1961 fiel auf, dass beim Marientod dreizehn trauernde Apostel zu sehen sind; der dreizehnte, ohne Heiligenschein, gilt als Selbstbildnis des Malers. Ein Votivkreuz von 1342 trägt die älteste deutschsprachige Inschrift der Stadt. Im Krieg traf es die Albanikirche Göttingen 1762: Während des Siebenjährigen Krieges explodierte ein nahe gelegener Pulverturm und beschädigte den Bau.
St. Marien
Die Marienkirche Göttingens gehört streng genommen nicht zur Altstadt. Sie steht an der Groner-Tor-Straße 30 und war die Kirche der Neustadt, einer Häuserzeile westlich der Stadtmauer, die etwa ab 1280 bestand. 1290 gründete Herzog Albrecht II. von Braunschweig-Lüneburg die Kirche; 1295 wird sie als „kleines Jerusalem vor Göttingen“ erwähnt. Dachbalken, dendrochronologisch auf 1298/99 datiert, zeigen, dass schon in diesen Jahren gebaut wurde.
1318 schenkte Herzog Otto II. die Kirche samt zwei Höfen dem Deutschen Orden, der direkt westlich davon seine Kommende errichtete. Von ihr steht heute nur noch der Südflügel. Ungewöhnlich ist der Turm: Es ist ein Torturm, 1319 erstmals erwähnt, der von der Groner-Tor-Straße zur Straße Neustadt führt und zugleich als Kirchturm dient. 1440 wurde er erhöht. Den Chor ließ man 1784 abbrechen, weil der nahe Leinekanal ihn beschädigt hatte; Conrad Wilhelm Hase baute ihn 1887 bis 1890 wieder auf.
Der Altar von 1524 stammt von Bartold Kastrop und seinem Schwager Heinrich Heisen. Die meisten Fenster gestaltete Johannes Schreiter 1970 in grauem und weißem Betonglas. Für Orgelkenner ist die Marienkirche Göttingen ein fester Begriff: Die Mahrenholz-Furtwängler-Orgel, 1925/26 von P. Furtwängler & Hammer gebaut, gilt als Meilenstein der Orgelbewegung. Im Turm hängt außerdem die älteste Kirchenglocke der Stadt, gegossen 1359.
Universität und Reformation: Nikolaikirche und Paulinerkirche
St. Nikolai
Im Süden der Altstadt, zwischen Groner Straße und südlichem Wall, liegt das Nikolaiviertel mit der Kirche St. Nikolai. Ihre Ursprünge reichen ins späte 12. Jahrhundert zurück. Der heutige Bau aus rotem Wesersandstein wurde Ende des 13. Jahrhunderts begonnen und um die Mitte des 14. Jahrhunderts vollendet; die romanische Doppelturmanlage blieb dabei stehen.
Die Neuzeit ging hart mit der Kirche um. Die Schäden des Dreißigjährigen Krieges wurden erst Anfang des 18. Jahrhunderts behoben, 1709 erhielten die Türme spitze Dächer. 1762 beschädigte dieselbe Pulverturm-Explosion, die St. Albani traf, auch St. Nikolai; 1777 stürzte der Südturm ein. Ein turmloser Westbau wurde 1781 geweiht. 1802 wurde die Kirche entwidmet, und in der Franzosenzeit nutzte die Garnison sie als Magazin.
Dass sie überlebte, verdankt sie der Universität. 1803 hatte die Universität die Paulinerkirche an ihre Bibliothek verloren, 1819 baten Studenten darum, St. Nikolai zur Universitätskirche zu machen. Die Universität erwarb den Bau, ließ ihn von Universitätsbaumeister Justus Heinrich Müller umbauen und 1822 neu weihen. Seither untersteht die Kirche dem Dekan der Theologischen Fakultät. Seit 1987 steht dort als Dauerleihgabe des Landesmuseums Hannover eine spätgotische Kreuzigungsgruppe aus dem Dom zu Bardowick. Die Evangelische Studierendengemeinde nutzt die Kirche, seit 1949 auch die Katholische Hochschulgemeinde.
Paulinerkirche
Die Paulinerkirche am Papendiek ist die einzige der sechs, in der heute keine Gottesdienste mehr stattfinden. 1294 erhielten die Dominikaner die Erlaubnis, sich in Göttingen niederzulassen, 1304 war ihre gotische Hallenkirche fertig, 1331 wurde sie den Aposteln Petrus und Paulus geweiht. Am 24. Oktober 1529 hielt hier Pfarrer Friedrich Hüventhal gegen den Willen der Mönche den ersten regulären evangelischen Gottesdienst der Stadt.
Ab 1586 diente das aufgelöste Kloster als Pädagogium, am 17. September 1737 wurde in der Kirche die Georg-August-Universität feierlich eingeweiht. Akademische Gottesdienste fanden bis 1803 statt; zwischen 1808 und 1812 wurde unter Jérôme Bonaparte eine Decke eingezogen und das Obergeschoss zum Bibliothekssaal. Am 24. November 1944 beschädigte ein Luftangriff die Kirche schwer, die Druckwelle traf auch die benachbarte Johanniskirche. Heute ist die Paulinerkirche Teil des Historischen Gebäudes der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek, ihr oberer Teil dient als Vortrags- und Ausstellungssaal. Wann der Saal zugänglich ist, steht auf der Website der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. Die ausführliche Geschichte der Paulinerkirche vom Kloster bis zur Bibliothek hat eine eigene Seite.
Reformation in den Kirchen Göttingens
Die Reformation erreichte die Kirchen Göttingens nicht an einem Tag, sondern Kirche für Kirche. Den Anfang machte der Gottesdienst in der Paulinerkirche am 24. Oktober 1529, im selben Jahr wurde St. Johannis evangelisch-lutherisch. In St. Nikolai predigte 1530 mit Johann Sutel der erste evangelische Prediger. In St. Marien kam der erste evangelische Prediger 1531, doch hier gab es eine Besonderheit: Der Deutsche Orden, dem die Kirche gehörte, weigerte sich, ihn zu bezahlen, und ein eigenes Pfarrhaus erhielt die Gemeinde erst 1558.
Zu den bekanntesten Geistlichen der frühen evangelischen Zeit gehört Joachim Mörlin, der von 1544 bis 1550 Pfarrer an St. Johannis war. In seine Amtszeit fällt die Entfernung der mittelalterlichen Ausstattung der Kirche. Dass trotzdem so viel Mittelalterliches erhalten blieb, etwa der Jacobialtar von 1402 oder der Albanialtar von 1499, zeigt, wie unterschiedlich die Gemeinden mit ihrem Erbe umgingen.
Was die Kirchen in Göttingen heute verbindet
Wer heute nach Kirchen in Göttingen sucht, findet nicht nur Baudenkmäler. In St. Johannis besteht seit 1930 die Stadtkantorei, St. Jacobi zählt rund 2.000 Gemeindemitglieder, und die beiden Orgeln von St. Jacobi machen die Kirche zu einem Ort, an dem sich Orgelmusik aus sehr unterschiedlichen Traditionen vergleichen lässt. Die Jacobikirche und die Johanniskirche sind die Kirchen, die Besucher meist zuerst sehen, schlicht weil sie an der Weender Straße und am Markt stehen. Mehr Ruhe findet man in St. Albani und St. Marien, die beide etwas abseits der Einkaufsstraßen liegen.
Bemerkenswert ist, wie oft die Kirchen Göttingens denselben Ereignissen ausgesetzt waren. Die Explosion von 1762 traf Albani und Nikolai, der Luftangriff von 1944 die Paulinerkirche und Johannis, und Hase restaurierte im 19. Jahrhundert gleich drei von ihnen. Wer die Bauten nacheinander besucht, liest darin ein Stück Stadtgeschichte. Einen größeren Zusammenhang, von Trier bis Hildesheim, bietet der Überblick über die ältesten Kirchen in Deutschland, und weitere Ziele in der Stadt sammelt die Seite zu den Sehenswürdigkeiten in Göttingen.
Ein Detail zum Schluss, das kaum jemand bemerkt: Unter den Pfarrern von St. Johannis hängen Porträts aus der Zeit von 1736 bis 1977 in der Kirche, eine Ahnengalerie über mehr als zwei Jahrhunderte, die beginnt, kurz bevor nebenan in der Paulinerkirche die Universität eröffnet wurde.
Häufige Fragen
Wie viele Kirchen gibt es in der Göttinger Altstadt?
Innerhalb des alten Walls und direkt davor liegen sechs mittelalterliche Kirchen: St. Johannis, St. Jacobi, St. Albani, St. Marien, St. Nikolai und die Paulinerkirche. Hinzu kommen jüngere Kirchen wie die katholische Kirche St. Michael. Die Paulinerkirche dient heute nicht mehr als Gotteshaus, sondern als Ausstellungs- und Vortragssaal der Universitätsbibliothek.
Welche ist die älteste der Kirchen Göttingens?
Der Ursprung von St. Albani ist nicht geklärt; eine Überlieferung führt die Kirche auf Kaiser Otto I. zurück, urkundlich fassbar ist sie 1254. Der heutige Bau entstand ab etwa 1400. Die ältesten erhaltenen Bauteile besitzt dagegen St. Johannis, deren Nordportal von einer romanischen Vorgängerkirche stammt.
Wie hoch ist der Turm der Jacobikirche Göttingen?
Der Westturm der Jacobikirche ist 72 Meter hoch und damit das höchste Bauwerk der Göttinger Altstadt. Er entstand ab 1426, der heutige hölzerne Aufsatz mit der barocken welschen Haube stammt von 1697. Eine Besteigung war zuletzt wegen eines Brandschutzgutachtens nicht möglich.
Warum hat die Johanniskirche Göttingen zwei verschieden hohe Türme?
Die beiden Türme hatten unterschiedliche Aufgaben. Im 62 Meter hohen Nordturm wohnte der Türmer, der die Stadt vor Feuer und Gefahren warnte; der 56,5 Meter hohe Südturm trug die Stadtuhr und die Schlagglocke. Die Türmerwohnung wurde nach dem Brand von 2005 zu einer Kapelle umgebaut.
Ist die Paulinerkirche noch eine Kirche?
Nein. Gottesdienste fanden in der Paulinerkirche bis 1803 statt. Danach übernahm die Universitätsbibliothek den Bau, und zwischen 1808 und 1812 wurde eine Zwischendecke eingezogen. Heute gehört die Paulinerkirche zum Historischen Gebäude der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek und wird für Vorträge und Ausstellungen genutzt.
Quellen und weiterführende Literatur
- St. Johannis (Göttingen) · Wikipedia
- St. Jacobi (Göttingen) · Wikipedia
- St. Albani (Göttingen) · Wikipedia
- St. Marien (Göttingen) · Wikipedia
- St. Nikolai (Göttingen) · Wikipedia
- Paulinerkirche (Göttingen) · Wikipedia
- Bewegte Geschichte einer Stadtkirche und ihrer Turmwohnung · taz






